Drittgrößte Bitcoin-Börse nach Problemen von der Konkurrenz übernommen

Beim Bitcoin handelt es sich um eine elektronische Währung, die dezentral innerhalb eines Computernetzwerkes erzeugt wird. Das Bitcoin-Projekt wurde vor zwei Jahren mit mittlerweile durchschlagendem Erfolg ins Leben gerufen. Seitdem erfreut sich die neue virtuelle Währung Bitcoin weltweit einer zunehmend größer werdenden Fan-Gemeinde. Dies dürfte vor allem Kenner der neuen virtuellen Währung nicht großartig wundern, liegen doch die Vorteile des Zahlungsverkehrs mit Bitcoins eindeutig auf der Hand. Die Nutzer von Bitcoins können so beispielsweise nationale und internationale Geldtransaktionen anonym auf sichere Art und Weise tätigen. Ein weiterer Vorteil dieser elektronischen Währung ist, dass die Schöpfung der Bitcoins bereits im Vorfeld auf eine bestimmte Menge festgelegt ist. Dadurch besteht – anders als bei den „realen“ Währungen – keine Inflationsgefahr.

Bitcoins lassen sich sogar selbst daheim produzieren. Mithilfe eines Miners können die virtuellen Münzen durch die Rechenleistung des eigenen PCs oder Notebooks selbst hergestellt werden. Allerdings ist dieser Weg, um an die virtuelle Währung zu kommen, sehr langwierig. Auf speziellen Online-Börsen und Marktplätzen sind Bitcoins wesentlich schneller erhältlich. Aufgrund der rasant wachsenden Popularität von Bitcoins sind in jüngster Zeit immer mehr Online-Börsen oder Marktplätze für die virtuelle Währung ins Leben gerufen worden. Auf diesen können Nutzer jede Währung in Bitcoins eintauschen und umgekehrt.

In der Netzwelt machte in letzter Zeit besonders der polnische Dienst Bitomat von sich reden. Bitomat bot den Tausch von Bitcoins in polnische Zloty an und stieg innerhalb kürzester Zeit zur drittgrößten Bitcoin-Börse auf. Die polnische Börse brachte es dabei auf tägliche Umsätze im Wert von mehreren tausenden Bitcoins. Tragischerweise führte eine Umkonfiguration seitens des Betreibers zu einem Verlust sämtlicher Daten des auf dem Amazon-Netwerk gehosteten Servers. Dadurch gingen 17000 von Usern hinterlegte Bitcoins in einem Gegenwert von etwa 160.000 EUR verloren. Um diese Geldsumme ersetzen zu können, haben die Betreiber von Bitomat die Börse an die größte Bitcoin-Börse Mt.Gox verkauft.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.